Highlights aus Europa

  • 5 filme

Madly in Life Regie: Ann Sirot, Raphaël Balboni - Alex und Noemi wollen ein Kind. Doch dieser große Schritt muss vertagt werden, weil Alex Mutter Suzanne anfängt, sich komisch zu verhalten. Nach einem Gespräch mit der Bank wird klar: Sie schuldet dem Staat fast 30.000 Euro, weil sie Pension beantragt hat, obwohl sie noch arbeitet. Nach dem darauffolgenden Besuch beim Arzt wird sie mit semantischer Demenz diagnostiziert. Von da an fängt das Chaos an.


Mogul Mowgli Regie: Bassam Tariq - Zed lebt für die Rap-Musik. Er schreibt tiefgründige und anspruchsvolle Texte über seine Identität und Herkunft. Was ist ‚Heimat‘ und wo gehört man überhaupt hin als Sohn pakistanischer Einwanderer*innen in London? Seine Lieder unterscheiden sich von der großen Masse, heben sich ab von Autotune und Texten mit wenigen, repetitiven Zeilen. Zed steht kurz vor dem Durchbruch, doch dann muss er die Tour durch Europa aufgeben. Ein kurzer Krankenhausaufenthalt dehnt sich aus und er wird mit einer schwerwiegenden Autoimmunkrankheit diagnostiziert.


Moon, 66 Questions Regie: Jacqueline Lentzou - Ihr Vater wird gefunden, nachdem er für ein paar Tage verschwunden war - und nun kann er seine Muskeln kaum noch bewegen. Als Einzelkind geschiedener Eltern scheint es für Tochter Artemis die einzig logische Wahl zu sein, ihm zu helfen, sich an die neuen Launen seines Körpers anzupassen. Sie beginnt, das Verhalten und die Bewegungen ihres Vaters zu imitieren. Versucht sie, ihn zu ersetzen? Oder zu fühlen, was er fühlt, wenn er im Rollstuhl sitzt? Verspottet sie ihn oder lernt sie ihn kennen?


Quo Vadis, Aida? Regie: Jasmila Žbanić - Wie reagieren wir, wenn wir mit bisher ungekannten Umständen konfrontiert werden? Sind wir bereit, unsere Ethik um des Überlebens willen auf Eis zu legen? Der Krieg ist eine Bestie, die sich fremd anfühlt, bis sie direkt vor uns steht, und wenn sie dann da ist, ändert sich alles. In “Quo Vadis, Aida?” kommen die serbischen Truppen, die Bosnien 1995 besetzen, in Srebrenica an. Eine Übersetzerin, die auf einem UN-Stützpunkt arbeitet, findet sich im Kreuzfeuer wieder, während sie versucht, ihre Familie um jeden Preis zu schützen.


The Man Who Sold His Skin Regie: Kaouther Ben Hania - Sam und seine Freundin Abeer werden im syrischen Bürgerkrieg getrennt. Während Sam in den Libanon flüchtet, wird Abeer von ihrer wohlhabenden Familie dazu gedrängt, einen syrischen Diplomaten zu heiraten.  Im Libanon schleicht Sam sich auf Kunstausstellungen, um kostenlos vom Buffet essen zu können. Dort trifft er eines Abends auf den Starkünstler Jeffrey Godefroy der ihn tätowieren möchte - mit einem Schengen-Visum auf dem Rücken. Im Austausch erhält Sam ein solches für seinen Pass. Seine Haut wird zum Symbol dafür, dass Menschen es schwerer als Gegenstände haben, diese Welt frei bereisen können.

Filme in diesem Paket

Madly in Life (Un Vié Demente) (2020)
  • OmeU, Komödie
  • 1h 27m
Mogul Mowgli (2020)
  • OmeU, Musik
  • 1h 29m
Moon, 66 Questions (Selene, 66 Questions) (2021)
  • OmeU, Drama
  • 1h 48m
Quo Vadis, Aida? (2020)
  • OmdU, Drama
  • 1h 41m
The Man Who Sold His Skin (2020)
  • OmdU, Drama
  • 1h 44m